Öffentlicher Preview

Faust erforschen

Auf dieser Seite bündelt das Faustportal zentrale digitale Zugänge für Forscher*innen und Studierende, die sich forschend mit Goethes Faust und seinem kulturellen, historischen und medialen Umfeld auseinandersetzen. Sie bietet einen strukturierten Überblick über Materialien, Quellen und Werkzeuge, die unterschiedliche Perspektiven auf Text, Überlieferung, Kontext und Wirkung des Faust-Stoffs eröffnen.

Im Bereich der historisch-kritischen Editionen stehen wissenschaftlich fundierte Online-Editionen im Mittelpunkt. Angebote wie die Digitale Faustedition machen die komplexe Entstehung von Faust anhand von Handschriften, Varianten, Kommentaren und Registern nachvollziehbar. Ergänzend erschließen biographische und korrespondenzbezogene Editionen zentrale Arbeits- und Lebenszusammenhänge Goethes und seines Umfelds und erweitern den Blick auf Genese, Autorschaft und zeitgenössische Diskurse.

Unter Suchen in den Sammlungen der Klassik Stiftung Weimar finden sich Recherchezugänge zu den Beständen der Museen, der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und des Archivs. Hier lassen sich Manuskripte, Drucke, Kunst- und Sammlungsobjekte, Bild- und Musikquellen sowie Archivalien institutionsübergreifend erkunden – darunter zahlreiche Zeugnisse zu Faust, seiner Überlieferung, Rezeption und Inszenierung.

Der Bereich Forschungsdaten und mehr stellt digitale Daten zur Nachnutzung bereit und eröffnet experimentelle Zugänge. Strukturierte Editions- und Sammlungsdaten können weiterverwendet, verknüpft und analysiert werden. Interaktive Visualisierungen machen auf dieser Grundlage komplexe Zusammenhänge sichtbar, etwa Netzwerke von Personen, Texten und Orten oder zeitliche Entwicklungen.

Zusammen eröffnen diese Zugänge einen vernetzten Forschungsraum, der quellennahe Arbeit, digitale Analyse und neue Perspektiven auf Goethes Faust miteinander verbindet.


Historisch-Kritische Forschungszugänge

Historisch-kritische Zugänge zu Goethes Werk eröffnen neue Perspektiven auf Textgenese, Überlieferung und Wirkung. Zentrale digitale Forschungsplattformen wie die Digitale Faustedition machen die komplexe Entstehung von Faust anhand von Handschriften, Varianten und Kommentaren nachvollziehbar. Ergänzend erschließt Goethe-Biographica Goethes Lebens- und Arbeitszusammenhänge durch die Edition der Briefe von und an Goethe, seiner Tagebücher sowie dokumentierter Begegnungen und Gespräche.

Suchen in den Sammlungen der Klassik Stiftung

Die Klassik Stiftung Weimar bietet vielfältige digitale Zugänge zu ihren einzigartigen Sammlungen. Über unterschiedliche Suchportale und Rechercheeinstiege lassen sich Bestände der Museen, der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und des Archivs gezielt erkunden – von Kunstwerken, Objekten und Handschriften über Bücher, Bild- und Musikquellen bis hin zu Archivalien. Auch zentrale Zeugnisse zu Goethe und seinem Faust sind so institutionsübergreifend recherchierbar: Manuskripte, Drucke, Kommentare, Inszenierungen und Sammlungsobjekte werden in ihren jeweiligen Kontexten sichtbar. Die Suchangebote eröffnen sowohl thematische Zugänge als auch präzise wissenschaftliche Recherchen und ermöglichen einen vernetzten Blick auf das kulturelle Erbe Weimars – für Forschung, Lehre und eine interessierte Öffentlichkeit.

Forschungsdaten und mehr

Die Klassik Stiftung Weimar stellt Forschungsdaten in wachsendem Umfang digital zur Verfügung und schafft damit Grundlagen für nachhaltige Nachnutzung, Weiterverarbeitung und neue Fragestellungen. Editionsdaten, Metadaten zu Sammlungsobjekten sowie strukturierte Forschungsinformationen können offen genutzt und miteinander verknüpft werden. Darauf aufbauend entstehen interaktive Visualisierungen, die komplexe Zusammenhänge anschaulich machen – etwa Netzwerke von Personen, Werken und Orten, zeitliche Entwicklungen oder Überlieferungszusammenhänge. So werden Daten nicht nur zugänglich, sondern auch interpretierbar: Sie unterstützen wissenschaftliche Analyse, experimentelle Zugänge und eine anschauliche Vermittlung von Forschungsergebnissen und eröffnen neue Perspektiven auf das kulturelle Erbe Weimars.